Kurt Cobain kennt man. Und Nirvana auch, die Band ist geradezu ein Synonym für Kurt Cobain. Aber wer ist dieser Typ eigentlich? Woher kommt er, was wollte er? Und warum ist er so geendet, als Mitglied des ach so glorreichen Club der 27? [... weiterlesen]
Ich träume diesen Traum, in dem ich beide Beine und beide Arme bewegen kann und keine sichtbaren Narben habe. Ich sitze in meiner blauen Uniform auf der Bettkante und halte eine Pistole in der Hand. Sonnenlicht erhellt den Staub in meinem Zimmer und taucht alle Stellen in Dunkel, an denen ich die Wände und Türen eingekerbt habe. Mit kribbeligen Fingern führe ich die Waffe zum Mund. Es schmeckt ölig und staubig, als ich die Lippen um das kalte Waffenmetall schließe – doch ich schaffe es nicht. Nicht in den Mund. Obwohl ich immer noch zittere, halte ich mir den Lauf an den Kopf. Die Spitze drückt sich mir in die Haut. Ich kann an nichts anderes denken als daran, wie es sich anfühlt und dass meine Hand zittert und es in meinem Zimmer Staub an Orten gibt, an die ich nie gedacht hätte. Dann drücke ich den Abzug, betrachte den Staub, spüre, wie meine Hand zittert, und denke an nichts und da sind Lärm und Feuer und nichts. Überhaupt nichts. [... weiterlesen]
Die meisten Märchen beginnen mit “Es war einmal…”, aber dieses hier beginnt mit einem Schuss.
Ballade For The Youth:
My child I know you´re not a child
but I still see you running wild
between those blooming trees
your sparkling dreams, your silver laugh
your questions for the stars above
are just my memories [... weiterlesen]
“Du weißt doch, dass man nicht glücklich sein kann, ohne manchmal auch unglücklich zu sein, oder?”
Was wäre, wenn Liebe eine Krankheit ist?
Wenn sie der Grund für Kriege, Eifersucht, Gier und Gewalt ist und schließlich zum Tod desjenigen führt, der damit infiziert wurde? In Lenas Welt, in der Zukunft, haben die Wissenschaftler ein Mittel gegen “Amor deliria nervosa” gefunden. Elektrisierte Zäune schützen die Einwohner vor der Wildnis, in denen die infizierten Invaliden leben und die Polizei kontrolliert ständig [... weiterlesen]
Weiß der Himmel, warum keiner von uns daran gedacht hatte, dass es an einem bekanntermaßen für Selbstmörder attraktivsten Ort am Silvesterabend zugehen würde wie auf dem Piccadilly Circus, aber an diesem Punkt der Ereignisse akzeptierte ich die schnöde Realität: Wir waren auf dem besten Weg, aus einem feierlichen und privaten Moment eine Farce und ein Massenspektakel zu machen.
Topper’s House. Immer wieder ein beliebter Ort, um Selbstmord zu begehen. Besonders an Silvester. [... weiterlesen]
Meine Gedanken waren unkoordiniert, aber das war kein Traum.
Ich lag weder in meinem Bett noch in einem Krankenhaus. Angst legte sich wie eine Klammer um mich. Mein Magen rebellierte. … Ich japste nach Luft, Tränen stiegen mir in die Augen, während ich von einem Schluchzen und Schüttelfrost gepackt wurde.
Ich fühlte mich kühl. Ich fror nicht. Ja, doch, kühl war das richtige Wort – wie ein Glas, das man aus dem Kühlschrank holte, so feucht und kalt und…
Der Geruch. Er war schleichend in meine Wahrnehmung gekrochen. [... weiterlesen]
Das Buch ‘Stolperschritte’ von Mirjam Pressler aus dem Jahre 1984 handelt von Thomas. Er ist fünfzehn Jahre alt und hat es keinesfalls leicht: Seit seiner Geburt leidet er an einer Gehbehinderung, sein Vater ist nur selten zu Hause und er ist oft allein.
Der einzige Lichtblick in seinem tristen Leben ist seine Zuneigung zu Uli, einem Mädchen aus seiner Klasse. Oft denkt Thomas darüber nach, ob er wohl eine Chance bei ihr haben könnte. Auch die Besuche bei seinem Großvater freuen Thomas – er merkt dann, dass wenigstens einer in seiner Familie über seine Behinderung hinwegsehen kann und ihn nicht als einen Krüppel sieht. [... weiterlesen]
Julia sitzt in der Klosterkirche des Internats. Roman, ihr bester Freund, der dafür sorgte, dass sie sich auf der neuen Schule sofort wohlfühlte, ist auch da. Er liegt vor dem mit Blumen geschmückten Altar in einem Sarg.
Alle meinen es sei Selbstmord gewesen. Nur Julia glaubt nicht daran. Sie ist sich sicher, Roman wurde ermordet.
Warum sonst wurde er heimlich vom Krankenwagen abgeholt? Und warum hatte sie diese komische Nachricht auf der Mailbox: [... weiterlesen]
Eines Tages steht ein Paket vor Clays Tür. Als er es öffnet, sind darin sieben Kassetten. Sieben Kassetten, jede Seite der Kassette mit einer roten Zahl versehen, bis auf eine Seite. Dreizehn Seiten. Dreizehn Personen. Als Clay die Kassetten abspielen lässt, erklingt auf einmal die Stimme seiner Mitschülerin Hannah, die sich ein paar Wochen zuvor selbst umgebracht hat. Und jetzt beginnt Hannah zu erzählen, was sie dazu gebracht hat. Jede Seite ist einer Person gewidmet, die ihren Teil dazu beigetragen hat. Und Clay ist einer davon.
„Tote Mädchen lügen nicht“ [... weiterlesen]
In dem Bestseller-Roman ,,Für jede Lösung ein Problem” von Kerstin Gier findet sich der Leser in einer wahrlich ungewöhnlichen Situation: Gerri, Sternzeichen Jungfrau, will sich das Leben nehmen, weil einfach nichts so läuft, wie sie sich das vorgestellt hat. Akribisch plant sie ihren Selbstmord und schreibt Briefe an ihre Familie, Freunde und Bekannte, in denen sie ihnen unter anderem sagt, was sie wirklich über sie denkt. Kurz vor ihrem Selbstmord verschickt sie diese Briefe. [... weiterlesen]

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