Auf Lucys Familie liegt seit vielen Jahren ein schrecklicher Fluch. Jede Frau aus ihrer Familie wird mit achtzehn schwanger und verfällt nach der Geburt des Kindes dem Wahnsinn. Alle Informationen, die sie über den Fluch hat, stammen aus dem Tagebuch ihrer Mutter und einer Ballade über die Scarborough-Frauen, die immer von der Mutter an die Tochter weitergegeben wird:

Gehst du zum Markt nach Scarborough?
Petersilie, Salbei, Thymian und Rosmarein.
Grüß mir eine, die dort wohnt.
Sie soll meine wahre Liebe sein. [... weiterlesen]


Das Schicksal einer Familie im Schatten des Zweiten Weltkriegs. Jef und Ward sind beste Freunde. Sie leben in einem winzigen Dorf im von den Deutschen besetzten Belgien.

Ward will für Deutschland in den Krieg ziehen. Jef will auch, doch seine Familie hindert ihn daran. Seine Schwester Renée liebt Ward, kann seine Entscheidung jedoch einfach nicht verstehen. Und der Kleinste, Remi, versteht zu versuchen, was der Krieg mit den Menschen macht. [... weiterlesen]



Manchmal stellte Ellie sich Karyn McKenzie wie ein Ungeheuer vor – in einen Draculaumhang gehüllt, zerrte sie Tom mit ihren Klauen unter irrem Gelächter in eine Schwefelgrube. Dabei wusste sie, dass sie in Wirklichkeit groß und dünn war, lange dunkle Haare hatte und in einer Sozialsiedlung auf der anderen Seite der Stadt wohnte. Sie war in Tom verknallt, offenbar schon ewig. Anscheinend hatte sie seine Aufmerksamkeit an jenem Samstagabend besonders vehement auf sich lenken wollte, mit grellrotem Nagellack, lila Lippenstift und einem knallorangenen Minirock, der um ihre Oberschenkel spannte. (…)
„Du bist die Schwester, stimmt’s? (…) Wie ist es denn so? Muss merkwürdig für dich sein.“
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“Mein Traum wäre es, dass Kinder das Buch Ihren Eltern und Großeltern vorlesen!”
-Rafik Schami

Nina findet Widu auf einem Flohmarkt. Widu ist eine Puppe. Aber nicht irgendeine, denn sie hat feuerrotes Haar und grüne Augen und wenn Nina sie drückt, nimmt Widu ihr jede Angst. Außerdem kann Widu ihr wunderbar witzige und spannende Geschichten erzählen, denn sie lebt schon sehr, sehr lange und war schon bei vielen Kindern. [... weiterlesen]


Sein ganzes Leben schon hat Midas Crook auf St. Hauda’s Land verbracht, dieser abgeschiedenen, kargen Inselgruppe mit seinen verschrobenen Einwohnern. Er liebt die Einsamkeit, die Stille und verbringt viel seiner Zeit mit seiner Kamara auf Streifzügen durch die Wälder der Insel.
Doch durch Zufall lernt er Ida Maclaird kennen, die etwas ganz anderes nach St. Hauda’s Land zieht. Seit ihrem ersten Besuch auf der Insel im Sommer verwandeln sich ihre Füße langsam zu Glas. [... weiterlesen]


„Wer bist du?“
Da stehe ich auf und sage: „ Ähm, also, ich bin Will Grayson.“
„W-I-L-L G-R-A-Y-S-O-N?“, sagt er, mit rasender Geschwindigkeit Vor- und Nachname herunterbuchstabierend.
„Äh, ja“, sage ich. „Warum fragst du?“
Der Junge schaut mich eine Sekunde an, den Kopf schräg gelegt, als ob er glaubt, dass ich ihn verarschen will, und schließlich sagt er: „Weil ich auch Will Grayson bin.“
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Nie mehr werden Bellys Sommer so sein, wie sie einmal waren. Vorbei ist die Zeit, die sie mit Susannahs und ihrer eigenen Familie in dem Ferienhaus in Cousins Beach verbracht hat. Denn Susannah ist tot.

Und Susannah war mehr als bloß die beste Freundin von Bellys Mutter. Gemeinsam mit ihren Söhnen Conrad und Jeremiah hat Belly an diesem Ort Jahr für Jahr in den Sommerferien eine wunderbare Zeit verbracht. Doch jetzt? [... weiterlesen]


Ich träume diesen Traum, in dem ich beide Beine und beide Arme bewegen kann und keine sichtbaren Narben habe. Ich sitze in meiner blauen Uniform auf der Bettkante und halte eine Pistole in der Hand. Sonnenlicht erhellt den Staub in meinem Zimmer und taucht alle Stellen in Dunkel, an denen ich die Wände und Türen eingekerbt habe. Mit kribbeligen Fingern führe ich die Waffe zum Mund. Es schmeckt ölig und staubig, als ich die Lippen um das kalte Waffenmetall schließe – doch ich schaffe es nicht. Nicht in den Mund. Obwohl ich immer noch zittere, halte ich mir den Lauf an den Kopf. Die Spitze drückt sich mir in die Haut. Ich kann an nichts anderes denken als daran, wie es sich anfühlt und dass meine Hand zittert und es in meinem Zimmer Staub an Orten gibt, an die ich nie gedacht hätte. Dann drücke ich den Abzug, betrachte den Staub, spüre, wie meine Hand zittert, und denke an nichts und da sind Lärm und Feuer und nichts. Überhaupt nichts. [... weiterlesen]


Wie wahrscheinlich ist die Liebe auf den ersten Blick?
Und wie wahrscheinlich ist es, dass du die Liebe auf dem Flughafen triffst?

Hadley ist auf dem Weg nach London zu der Hochzeit ihres Vaters.
Eigentlich will sie dort gar nicht hin und irgendwie läuft sowieso an dem Tag alles schief, denn sie hat ihren Flieger verpasst und muss nun am Flughafen auf den nächsten Flug warten und dabei hasst sie Flughäfen. [... weiterlesen]


“Das Leben ist zu kurz, um vielleicht zu sagen.”

Das Leben der Menschen findet im Jahre 2060 nur noch online statt. Schule, Freizeitaktivitäten sogar Verabredungen werden im Internet, in sozialen Netzwerken, ausgeführt und die Menschen gehen selten noch aus dem Haus.
Die 17-jährige Maddie wächst in den USA scheinbar in sehr guten Verhältnissen auf, da ihr Vater Gründer der “Digital School” ist. Sie führt ein beschauliches Leben, aber Maddie hat eine rebellische Ader. Als sie mit 15 die Daten vom Computer ihres Vaters an Rebellen verkauft, schwebt ihre Familie in Gefahr, [... weiterlesen]