Sein ganzes Leben schon hat Midas Crook auf St. Hauda’s Land verbracht, dieser abgeschiedenen, kargen Inselgruppe mit seinen verschrobenen Einwohnern. Er liebt die Einsamkeit, die Stille und verbringt viel seiner Zeit mit seiner Kamara auf Streifzügen durch die Wälder der Insel.
Doch durch Zufall lernt er Ida Maclaird kennen, die etwas ganz anderes nach St. Hauda’s Land zieht. Seit ihrem ersten Besuch auf der Insel im Sommer verwandeln sich ihre Füße langsam zu Glas. [... weiterlesen]



Louises Sommerferien könnten nicht schlechter laufen. Eigentlich will sie nicht mehr über Paul nachdenken, versucht sich mit zwei Ferienjobs und der Fahrschule zu beschäftigen, kümmert sich um den Hund ihrer Großmutter, doch das hilft alles nichts.
Jana fühlt sich allein. Ihre Eltern sind fast täglich im Krankenhaus bei ihrem Bruder und scheinen sie komplett vergessen zu haben. Sie ist unsichtbar geworden. Also zieht sie alleine los, streift durch die Nachbarschaft in der glühenden Hitze des Sommers und trifft plötzlich auf Louise. [... weiterlesen]


„Ich war der Fels in der Brandung…für sie, und weil ich wusste, dass zwischen uns etwas war…“

Frederik Peeters erzählt die Geschichte seiner großen Liebe. Cati ist schön, jung und HIV-positiv.
Als Frederik das erfährt, hat er sich bereits in sie verliebt.
Fortan bestimmt die Krankheit nicht nur Catis Leben und das ihres Sohnes, sondern auch seins.
Wie lernt man damit zu leben? Und wie liebt man jemanden mit Aids?
Mit Angst, Wut und Hoffnung… [... weiterlesen]



„Sieht aus wie ein riesiger Friedhof.”
„Das macht es leichter es zu vergessen, das man da mal gelebt hat”, meinte Aidan.
„Ja”, stimmte Lucy nachdenklich zu. „Ich hatte es schon fast vergessen.”

In der unmittelbaren Zukunft hat eine tödliche Krankheit die Menschheit beinahe ausgerottet und nur noch weniger als ein Prozent der ursprünglichen Bevölkerung übriggelassen. Warum die Überlebenden gegen den Virus resistent sind, weiß niemand. Die sechzehnjährige Lucy hat als einzige ihrer Familie die Krankheit überstanden und schlägt sich jetzt ganz alleine zwischen den verwilderten Ruinen New Yorks durch. Sie jagt, stellt Fallen auf, baut einen Unterschlupf und verdrängt alle Gedanken und Erinnerungen an die Zeit, in der alles noch anders war und es Duschen, Elektrizität, Schule, Jahreszeiten und vieles andere gab. [... weiterlesen]


“Du weißt doch, dass man nicht glücklich sein kann, ohne manchmal auch unglücklich zu sein, oder?”

Was wäre, wenn Liebe eine Krankheit ist?

Wenn sie der Grund für Kriege, Eifersucht, Gier und Gewalt ist und schließlich zum Tod desjenigen führt, der damit infiziert wurde? In Lenas Welt, in der Zukunft, haben die Wissenschaftler ein Mittel gegen “Amor deliria nervosa” gefunden. Elektrisierte Zäune schützen die Einwohner vor der Wildnis, in denen die infizierten Invaliden leben und die Polizei kontrolliert ständig [... weiterlesen]



„Alle glücklichen Familien ähneln einander; jede unglückliche aber ist auf ihre eigene Art unglücklich“
– Lew Tolstoi

Ronnie soll die ganzen Sommerferien bei ihrem Vater verbringen, zu dem sie, seitdem er die Familie verlassen hat, den Kontakt abgebrochen hat. Sie würde die Ferien lieber zu Hause in New York bei ihren Freunden verbringen.
Doch ändern kann sie es nicht. Doch dann lernt sie Will kennen. [... weiterlesen]


Jedes Jahr fährt die fünfzehnjährige Isabell, genannt Belly, mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Steven nach Cousins Beach in das Ferienhaus von Susannah, der Freundin ihrer Mutter, und ihren zwei Söhnen Conrad und Jeremiah.
Die beiden Jungen könnten nicht unterschiedlicher sein. Jeremiah – offen, witzig und wie ein Bruder. Conrad – still, unerreichbar. Und doch ist Belly seit ihrer Kindheit heimlich in ihn verliebt.
Doch dieser Sommer wird anders werden, als alle anderen. [... weiterlesen]


Wieso setzt sie den Neuen ausgerechnet neben mich? Dann fällt der Groschen. (…) Sobald die Lehrerin über unsere Hausaufgaben für Sozialkunde redet, beuge ich mich zu ihm und flüstere: „Hi, ich bin Jeffrey. Ich hatte auch mal Krebs.“
Er schaut mich an als wäre ich eine besonders eklige Scheibe Hackbraten der Schulkantine und sagt: „Donnerwetter! Herzlichen Glückwunsch! Was willst du? Eine Medaille?“
So lernte ich meinen besten Freund kennen.
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In dem Buch “Luft zum Frühstück” von Jana Frey geht es um ein Mädchen, das an Magersucht erkrankt.
Serafina wiegt 64 Kilo und fühlt sich dick. Sie wäre gerne so schön wie ihre Freundin Ernestine oder ihre Schwester Maria. Eines Tages hört sie auf zu essen bis sie fast nur noch aus Haut und Knochen besteht. [... weiterlesen]


„Wohin wollen wir jetzt?“, frage ich.
„Etwas nach Süden und dann nach Westen“, sagt Jakob.
„Oder etwas nach Norden und dann nach Westen.“
„Hört sich an wie ein Märchen“, sage ich.

Die 17-jährige Frida erfährt, dass die Hornhäute ihrer Augen beschädigt sind. Sie hat Angst zu erblinden und macht sich überstürzt von Oslo, wo sie lebt, auf den Weg nach Florenz, in die Stadt, die sie schon immer besuchen wollte, um noch einmal die Welt in all ihrer Pracht zu sehen. [... weiterlesen]